Erfolgreiche Diskussion im Ausschuss zur Behebung der Problematik beim Spiel- und Freizeitgelände (ehem. Festplatz)

Foto: Bernd Tietjens
Dank eines Antrages der SPD-Ellerau zur Behebung von nächtlichen Lärmbelästigungen durch Jugendliche am Spiel- und Freizeitgelände (ehem. Festplatz) ist bei der Ausschusssitzung eine (hoffentlich) gute und vor allem zeitnah umsetzbare Maßnahme beschlossen worden.

“Für uns als SPD war und ist es wichtig, dass die bekannte Problematik der nächtlichen Lärmbelästigungen angegangen und gelöst wird”, so Axel Neigenfink als SPD-Ausschussmitglied. Wir haben durch mehrere Aktionen das Thema in den Vordergrund rücken können und so eine positive und kreative Diskussion entfacht. So wurden in den Netzwerken, den Zeitungen sowie vor Ort Gespräche geführt, die zu einer für alle Beteiligten befriedigenden Lösung führen wird. Eine von der SPD favorisierte Einzäunung des Spiel- und Freizeitgeländes fand derzeit keine Mehrheit, es wurden daher andere denkbare Maßnahmen diskutiert.

Die vom BVE vorgeschlagene Abholzung/Rodung des Unterholzes zwischen Freizeitgelände und Park wurde mehrheitlich abgelehnt. Auch ein vom BVE angedachter Abbau der Bänke und der Überdachung wurde nicht beschlossen.

Ralf Schlichting, SPD-Ausschussmitglied: “Eine sodann vom BVE ins Gespräch gebrachte Video-Überwachung sieht die SPD sehr kritisch und schlägt alternativ den Einsatz von Wärmebildkameras in den Nachtstunden vor. Hierbei werden keine Personen identifiziert”.

Der Sicherheitsdienst soll weiterhin nächtliche Streifengänge durchführen und für eine Einhaltung der Nutzungszeit (bis 21:00 Uhr) sorgen sowie nach Bedarf auch weitere Bereiche im Ort “bestreifen”.

“Es war uns wichtig, sowohl die Interessen und Belange der Anwohner als auch die der Jugendlichen zu berücksichtigen und das Spiel- und Freizeitgelände für die Tagesnutzung durch Kinder und Familien zu erhalten”, so Klaus Steinhoff als SPD Ausschuss-Mitglied. Die beiden genannten Maßnahmen sollen möglichst zeitnah umgesetzt und hinsichtlich ihrer Auswirkungen in Bezug auf möglichen weiteren Handlungsbedarf beobachtet werden.

Wir als SPD haben die Thematik angeschoben und durch fachliche Kompetenz Schritte eingeleitet, die zu einer befriedigenden Lösung führen sollten.