Kontrolle/Video-Überwachung/Abbau

In der letzten Gemeindevertretersitzung haben sich die Fraktionen von BVE und CDU gemeinsam mit ihrer Mehrheit gegen die Umzäunung gewendet und den faktischen Rückbau des Spiel- und Freizeitgeländes („Festplatz“) beschlossen. Diese wenig innovative Lösung ist auch von der Presse bemängelt worden, wie aus dem folgenden Kommentar von Frau Ellersiek vom Quickborner Tageblatt überdeutlich wird.


Bloß keinen Holzhammer

Das Freizeitgelände ist in seiner Art eine Besonderheit, die es in jedem Fall einzuhalten gilt.
Dass bei den Nutzungsregeln die Interessen der Anwohner zu berücksichtigen sind, steht außer Frage.
Wie also verfahren?
Ein Zaun ist nicht schön, und keiner will ihn, auch die SPD nicht, wie sie immer wieder betonte. Die Demontage der Bänke ist aber noch schlechter und schmälert die Aufenthaltsqualitöt deutlich. Einerseits ist dieser Effekt gewollt, andererseits trifft diese Maßnahme auch diejenigen, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, Das gilt auch für die Kameraüberwachung.
Ein Dilemma und gerade deshalb ist Fingerspitzengefühl gefordert. Der Bürgermeister sollte zunächst auf weitere Kontrollen setzen und auch die Polizei wieder mit ins Boot holen. Deren Aufgabe ist es, für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
Claudia Ellersiek, Quickborner Tageblatt, claudia.ellersiek@a-beig.de


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