Kontrolle/Video-Überwachung/Abbau

In der letzten Gemeindevertretersitzung haben sich die Fraktionen von BVE und CDU gemeinsam mit ihrer Mehrheit gegen die Umzäunung gewendet und den faktischen Rückbau des Spiel- und Freizeitgeländes („Festplatz“) beschlossen. Diese wenig innovative Lösung ist auch von der Presse bemängelt worden, wie aus dem folgenden Kommentar von Frau Ellersiek vom Quickborner Tageblatt überdeutlich wird.


Bloß keinen Holzhammer

Das Freizeitgelände ist in seiner Art eine Besonderheit, die es in jedem Fall einzuhalten gilt.
Dass bei den Nutzungsregeln die Interessen der Anwohner zu berücksichtigen sind, steht außer Frage.
Wie also verfahren?
Ein Zaun ist nicht schön, und keiner will ihn, auch die SPD nicht, wie sie immer wieder betonte. Die Demontage der Bänke ist aber noch schlechter und schmälert die Aufenthaltsqualitöt deutlich. Einerseits ist dieser Effekt gewollt, andererseits trifft diese Maßnahme auch diejenigen, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, Das gilt auch für die Kameraüberwachung.
Ein Dilemma und gerade deshalb ist Fingerspitzengefühl gefordert. Der Bürgermeister sollte zunächst auf weitere Kontrollen setzen und auch die Polizei wieder mit ins Boot holen. Deren Aufgabe ist es, für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
Claudia Ellersiek, Quickborner Tageblatt, claudia.ellersiek@a-beig.de


Liebe Ellerauerinnen und Ellerauer,
wie sehen Sie das? Schreiben Sie uns Ihre Meinung. Wir werden Sie gern veröffentlichen.

Erfolgreiche Diskussion im Ausschuss zur Behebung der Problematik beim Spiel- und Freizeitgelände (ehem. Festplatz)

Foto: Bernd Tietjens
Dank eines Antrages der SPD-Ellerau zur Behebung von nächtlichen Lärmbelästigungen durch Jugendliche am Spiel- und Freizeitgelände (ehem. Festplatz) ist bei der Ausschusssitzung eine (hoffentlich) gute und vor allem zeitnah umsetzbare Maßnahme beschlossen worden.
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Neues Kita-Gesetz verlangt die Erhöhung der Krippengebühr um 16 % in Ellerau

vlnr: Stefan Weber, Serpil Midyatli, Eckart Urban

Das neue Kita-Gesetz der Jamaika-Regierung kritisiert die SPD Ellerau und fordert stattdessen die beitragsfreie Kernzeit.

Die SPD Landesvorsitzende Serpil Midyatli war zu Besuch in Ellerau, ihr wurde die Forderung nach der beitragsfreien Kita Kernzeit mit auf den Weg in die Landeshauptstadt Kiel gegeben.

Die Kostendeckung des neuen Kita-Gesetzes geht zum Teil zu Lasten der Kinder und der Eltern. Der vorliegende Gesetzentwurf erweist sich in Teilen als “Mogelpackung”.
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SPD-Landesvorsitzende zu Gast in Ellerau

Foto: SPD Schleswig-Holstein
Am 03.05.2019 besuchte die neue Landesvorsitzende, Serpil Midyatli, den SPD-Ortsverein und diskutierte mit Fraktions- und Vorstandsmitgliedern die Möglichkeiten einer Beitragsfreiheit für die KiTas im Lande und in Ellerau im Besonderen.

Zuvor hatte es einen Besuch im Kindergarten “Lilliput” gegeben, bei dem die Landesvorsitzende (die zugleich KiTa-Expertin der Landtagsfraktion ist) sich über den hohen Qualitätsstandard der hiesigen Kinderbetreuung ein Bild machen konnte. Verschiedene Anregungen nahm sie mit für die weitere Fraktionsarbeit.

Fazit der Gespräche: Eine KiTa-Reform wird auch von der SPD begrüßt, sie stand auch auf der Agenda der SPD-Fraktion. Allerdings ist der jetzt zur Diskussion stehende Gesetzesentwurf noch erheblich verbesserungswürdig. Ein weiterer Artikel hierzu folgt.